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| Diese
Geschichte widme ich allen Kindern, die uns ein Licht sind in dieser
Welt. Ich würde mich sehr freuen, wenn Du sie Deinen Kindern zu
Hause vorlesen würdest, vor allem deshalb, weil es für sie nichts
Schöneres gibt, als eine Geschichte von den Eltern vorgelesen zu
bekommen.
Lisa und das
Licht der Liebe
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| An einem
nicht so besonders schönen Nachmittag machte sich Lisa auf den Weg die
Gegend zu erkunden. Sie war heute nicht sonderlich gut aufgelegt,
eigentlich hatte Lisa total miese Laune, genau genommen hielt dieser
Gemütszustand schon einige Tage an. Es ging ihr einfach tierisch auf
den Geist, wenn ihr jedermann Vorschriften machte und glaubte alles
besser zu wissen, obwohl sie genau wusste, dass sie Recht hatte. Lisa
hatte ihre Mami wirklich sehr lieb, nein, sie liebte sie aus ganzem
Herzen, doch sie konnte einfach nicht verstehen, dass ihre Mutter alles
so kompliziert machte. Lisa selbst wusste doch so genau, was sie wollte
und was sie nicht wollte, doch ihre Mami meinte immer,
dass es heute |
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zu heiß
sei zum Radfahren, Schokolade ungesund sei, es noch nicht Zeit sei für
eine neue Mahlzeit, Lisa jetzt zu Bett gehen müsste, obwohl Lisa nicht
müde war, usw.
Und heute wollte sie unbedingt ihre Freundin Steffi besuchen, denn die
hatte ihr erzählt, dass ihre Katze Murli Babies bekommen hat und die
wollte Lisa unbedingt sehen. Aber nein, wieder einmal hatte es ihre
Mutter nicht erlaubt, denn Steffis Mama hat schon Besuch, und da wäre
Lisa nur eine zusätzliche Belastung. Und das hat Lisa natürlich
verwirrt. Denn sie war doch immer brav gewesen bei Steffi und war auch
noch nie geschimpft worden.
Außerdem spielten Steffi und sie meistens im Garten und räumten alles
wieder ordentlich auf. Das hat Lisa alles ihrer Mama erzählt, doch die
ließ sich einfach nicht erweichen.
Und so war ihre
Mutter nach Lisas Quengelei nun ziemlich genervt und hat zu guter Letzt
auch noch verärgert gesagt, dass sie jetzt doch endlich Ruhe geben
soll. Lisa hat sich ihre Jacke geschnappt und ist schmollend Richtung
Wald gestampft. Ziemlich sauer kickte sie einen Stein mit den Füßen
weg, was sie weiter wiederholte, bis sie sich etwas beruhigt
hatte.
Sie war in Gedanken noch beim Streit mit ihrer Mutter, als sie
plötzlich, wie aus dem Nichts, eine glitzernde Lichtkugel umherfliegen
sah. Lisa war so fasziniert, dass sie abrupt stehen blieb, um sich
dieses fliegende Etwas anzusehen. Es war wunderschön und wechselte
ständig die Farben. Einmal war es leuchtend blau, dann wieder golden
und im Nu schimmerte es in einem hellen rosa-farbenen Ton.
Lisa merkte gar nicht, dass ihr der Mund offen stand und ihre Augen vor
Staunen immer größer wurden. Plötzlich flog das Licht weiter, hüpfte
von Blume zu Blume, ohne diese aber zu berühren, schoss blitzartig in
die Höhe und war Sekunden später wieder da. Natürlich war Lisas
Neugier zu groß, als dass sie das glitzernde Dingsbums, so wie sie es
für sich nannte, einfach davonfliegen hätte lassen. So sputete sie los
und rannte, bis sie keine Luft mehr bekam. |
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„Warte
doch, nicht so schnell", rief sie schnaufend, „warum bleibst du
denn nicht hier?" Auf einmal wurde das Licht langsamer und kam zu
Lisa zurück. Sie freute sich sehr und setzte sich noch immer nach Luft
schnappend in die Wiese, da sie dringend eine Pause brauchte. Das Licht
kam immer näher, näher, noch näher, und machte kurz vor Lisa Halt.
Sie nahm ihren ganzen Mut zusammen und griff vorsichtig in die Kugel
hinein. Es war ein wundervolles, strahlendes Licht. Langsam berührte
sie es mit ihrem Zeigefinger, nachdem nichts passierte, tauchte sie mir
ihrer ganzen Hand hinein. Lisa war überrascht, denn es war nicht
warm oder kalt, das Einzige was sie spürte war ein Kribbeln. Sie musste
kichern, denn sie war sehr kitzlig. |
Es war
schon lustig, dass sie dieses Licht gefunden hatte. Lisa spürte, dass
sie keine Angst zu haben brauchte und so redete sie einfach drauf los.
„Du bist aber wirklich hübsch, so schöne Farben hast du. Ich würde
mich auch gerne in so schöne Farben verwandeln können. Aber leider
geht das nicht. Meine Mami würde schimpfen, wenn ich ganz lila
heimkommen würde." Der Gedanke allein, dass ihre Haut lila, ihre
Haare gelb und ihre Zähne vielleicht grün sein könnten, ließ sie
lachen, bis dass ihr die Tränen über die Wangen liefen.
Als sie sich wieder beruhigt hatte, war das Licht verschwunden und
stattdessen saß ein kleiner Junge neben ihr. Er war in etwa so alt wie
Lisa, sah sehr freundlich aus und hatte so ein komisches Strahlen.
Irgendwie sah er sehr seltsam aus. Fast ein wenig durchsichtig. Lisa
wunderte sich sehr, wo der Junge so plötzlich hergekommen war und
betrachtete ihn neugierig. Und da sah sie, dass sich da etwas
Glitzerndes hinter dem Jungen bewegte. Es flatterte. Seltsam. Was konnte
das nur sein? Sie reckte und streckte sich um mehr sehen zu können und
als sie fragen wollte, was das sei, sagte der Junge mit freundlicher
Stimme: „Hallo Lisa! Ich bin Luka, dein Schutzengel. Du kennst mich
aus deinen Träumen. Wir sind uns dort schon oft begegnet. Weißt du
noch?"
Lisa saß nur da und
nickte. Sie brachte momentan keinen Ton heraus, so verwirrt war sie. Sie
wusste, dass es Schutzengel gab, hatte auch oft das Gefühl, dass jemand
mit ihr sprach, auch wenn niemand zu sehen war, aber auf die Idee, dass
dies ein Engel sein könnte, war sie noch nie gekommen. Engel Luka
lächelte ihr zu. Er hörte gar nicht auf zu lächeln und wartete
einfach ab, wie Lisa reagieren würde. Lisa musste ein paar Mal
schlucken, bevor sie sprechen konnte. „Wenn du ein Engel bist, dann
kannst du auch fliegen. Kannst du mich da mitnehmen? Ich würde so gerne
fliegen können. Bitteeeee." Luka musste lachen, denn er kannte
Lisa ja so gut. Er begleitete sie schon so lange. Viele, viele Leben war
er nun schon an ihrer Seite und er liebte sie wirklich sehr. Auch in
diesem Leben begleitete er sie und war immer für sie da, wie eben ein
richtiger Schutzengel für seine Schützlinge da war. Und er kannte Lisa
so gut, besser als irgendjemand anders.
Er wusste auch, dass sich Lisa nicht fürchtete, sondern dass sie viel
zu neugierig war, um Angst zu haben. |
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Weißt du
Lisa, ich kann schon fliegen, aber ich kann dich da leider nicht
mitnehmen. Es ist nicht so wie in deinen Träumen. Wenn du träumst,
dann geht alles viel einfacher. Aber hier, so wie jetzt, hast du einen
Körper und der ist schwer. Ich bin ein Engel, wir Engel sind aus Licht
gemacht, du kannst durch mich hindurch greifen. Ich kann leider nicht
mit dir zu den Wolken fliegen. Das machen wir das nächste Mal, wenn wir
uns in deinen Träumen treffen, einverstanden?" Lisa war ein
bisschen enttäuscht, aber eigentlich machte sie sich nichts draus, denn
immerhin saß sie vor ihrem Schutzengel, und das passierte ja nicht
jeden Tag.
„Sag mal Luka, wenn du mein Schutzengel bist, wieso kommst du dann
erst jetzt?" Luka lachte wieder und rückte ein Stück näher. „Nun,
ich bin immer bei dir. |
„Ich
beschütze dich jeden Tag, sogar in der Nacht während du schläfst. Es
ist nur so, dass du mich bis jetzt nicht sehen konntest. Als du noch
klein warst, haben wir oft zusammen gespielt. Irgendwann hast du
aufgehört mit mir zu sprechen und zu spielen und je mehr Zeit verging,
desto weniger hast Du an mich gedacht, bis Du mich vergessen hast.
Aber heute ist ein ganz besonderer Tag. Heute hat mir der liebe Gott
gesagt, dass ich mich dir zeigen und dass ich dir ganz etwas Wichtiges
sagen darf. Ich habe mich sehr darüber gefreut, das ist ein sehr
kostbares Geschenk - für mich und auch für dich. . So kann ich Dir
endlich sagen, was ich Dir schon so lange sagen möchte. Es ist so
wundervoll!"
Lisa sah ihren
Schutzengel erwartungsvoll an und rutschte ungeduldig hin und her. Sie
wollte Luka so vieles fragen, denn sie war nun schon 9 Jahre alt und
machte sich doch schon viele Gedanken über Gott, die Menschen, die Erde
usw. Luka schmunzelte, denn er wusste sehr gut, was in Lisa vorging und
blinzelte ihr zu. Luka sah Lisa liebevoll an, strich ihr mit einer Hand
durchs Haar und ließ sich mit seiner Geschichte etwas Zeit. Er verstand
sie so gut, kannte er sie doch schon so lange und wusste nur zu gut,
dass Lisa in ihrem Herzen oft einen Ruf verspürte, den sie nicht
zuordnen konnte und dementsprechend durcheinander war. Sie war ein ganz
besonderes Kind, so wie jedes Kind etwas ganz Besonderes ist – ja, es
stimmt, jeder Mensch ist wundervoll, einzigartig und wird von Gott und
seinen Engeln unermesslich geliebt.
Luka dankte Gott in Gedanken nochmals für dieses Geschenk, denn für
ihn war es ganz großartig, Lisa treffen zu dürfen und sah sie
aufmerksam an.
„Ich beantworte
dir alle deine Fragen, Lisa, aber zuerst möchte ich dir sagen, wie sehr
ich dich lieb habe. Wir alle, der liebe Gott und all deine Engel und
Begleiter, lieben dich aus tiefstem Herzen und sind sehr stolz auf dich.
Wir wissen, dass es dich oft in deinem Herzen schmerzt, und du nicht
weißt, woher das kommt oder was es ist, das dich so traurig macht. Dazu
möchte ich dir heute gerne etwas erzählen, es dir erklären, damit du
dieses Gefühl verstehen kannst und damit umzugehen lernst." |
Lisa sah
ihren Engel verwundert an, hatte er ihr doch soeben erklärt, dass sie
etwas ganz Besonderes ist, was sie natürlich mächtig stolz machte und
eine riesige Freude in ihr erweckte, aber was sie verunsicherte war, was
er ihr über ihre Gefühle erzählte, die sie wirklich nicht verstand
aber sich an sie gewöhnt hatte. Sie dachte darüber nach und kam zu dem
Ergebnis, dass es wirklich wichtig sein musste, denn sonst hätte Gott
ihn ja nicht zu ihr geschickt.
So reckte sie ihr Kinn, sah Luka mit ihren großen, leuchtendblauen
Augen an und |
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| sagte:
„Ich weiß nicht, was das in meinem Herzen ist oder wieso es da ist.
Manchmal tut es sehr weh, dann wieder weniger und oft spüre ich es gar
nicht. Es fühlt sich an, als ob ich meine Mami lange nicht gesehen
hätte und sie sehr vermisse. Aber sie ist ja immer da. Warum fühle ich
nur so? Bitte erzähle mir, was Du darüber weißt, vielleicht geht es
mir dann auch besser."
Der Schutzengel sah
sie verständnisvoll an und legte einen Flügel um Lisa. Er begann: „Nun,
liebe Lisa, du und ich kennen uns schon sehr, sehr lange. Wir haben sehr
viele Leben zusammen durchwandert. Ich weiß, dass Du das jetzt nicht
richtig verstehst, aber bitte lasse mich dir das erklären."
Das war aber auch dringendst nötig, denn Lisa verstand nur Bahnhof. „Lange
kennen?", dachte sie, "Ist ja komisch, wir sind uns doch
gerade erst begegnet.. Und was soll das heißen? – Viele Leben
zusammen durchwandert. Ich bin doch erst neun!" , ging es weiter in
Lisas Kopf, wo momentan ein heilloses Durcheinander herrschte.
Da Luka ja Gedankenlesen konnte, immerhin war er ein Engel und alle
Engel können das, wusste er nun, was in Lisa vor sich ging und sprach
schnell weiter, „Bitte gedulde dich ein wenig, ich möchte es dir
erklären. Lisa, du bist jetzt als Mensch neun Jahre alt, das stimmt,
aber in Wahrheit bist du eine sehr alte, weise Seele, die schon viele,
viele Leben gelebt hat. Das heißt, dass du immer wieder als Baby zur
Welt gekommen bist und später wieder gestorben bist. Aber nur der
Körper ist gestorben, die Seele lebt ewig weiter. Verstehst du
das?"
Lisa nickte, und so fuhr Luka fort. „Du bist also eine große Seele,
voller Liebe, und unglaublich hell und schön! Wenn du dich doch nur
sehen könntest, Lisa", rief Luka, „wie unbeschreiblich schön
deine Seele ist! Sie ist ein so wunderbares Licht, in den strahlendsten
Farben. Du kannst dir das in etwa so vorstellen, wie das Licht, dem du
auf der Wiese nachgelaufen bist." Wieder nickte Lisa, denn zu mehr
war sie im Moment nicht imstande, musste sie doch alles soeben Gehörte
erst verdauen.
„Die Seelen können die Menschen nicht sehen, manche Menschen können
sie spüren. Es gibt viele Milliarden von Seelen, nicht alle sind hier
auf der Erde zu Hause, nein, sie leben überall im Universum." Luka
sah Lisa aufmerksam an, um ja früh genug zu bemerken, falls sie etwas
nicht verstand oder sich überfordert fühlte. Aber sie schien dies
alles zu begreifen, was eigentlich für Kinder nichts
außergewöhnliches ist, denn sie stellen sich wirklich nicht so
kompliziert wie die Erwachsenen an.
So erzählte der
Engel weiter: „Und jede Seele hat auch eine Familie, ähnlich wie hier
auf der Erde, nur ist die Liebe in diesen Familien viel größer und
inniger. Diese Liebe verbindet sie über viele Galaxien hinweg, egal auf
welchem Planet die Seele gerade verweilt, sie ist immer mit ihrer
Seelenfamilie verbunden." Schön langsam dämmerte es Lisa, auf was
ihr Schutzengel hinaus wollte. Aber sie ließ ihn weitersprechen und
hörte noch konzentrierter zu. |
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„Wenn
also eine Seele, so wie du eine bist, Lisa, ein Leben als Mensch führt,
ist sie trotzdem noch mit ihrer Seelenfamilie verbunden und spürt auch
diese Liebe. Die meisten Menschen können dies nicht wahrnehmen, weil
sie sich viel zu sehr um ihr Leben kümmern und ihr Herz oder die Rufe
ihrer Seele ignorieren. Manche von ihnen, zu denen auch du gehörst,
fühlen in ihrem Herzen, dass ihnen etwas fehlt, sie irgendwie nicht
vollständig sind. Und das ist genau das, wovon ich dir anfangs erzählt
habe." |
Nun
wurde Lisa wieder lebendig. Sie fing an mit den Händen herumzufuchteln,
so aufgeregt war sie, und stotterte los, „da...da...das ist, das,
w..a..aas immer so weh tut, als ob mir e..e..etwas fehlt. Ich, oder
meine Seele, oder wer? Hmmm, na egal, jedenfalls vermisse ich meine
Seelenfamilie und sie sicher mich auch. Hab ich Recht, Luka?" Luka
nickte lächelnd und sagte zu Lisa, „Ja, so ungefähr. Das ist aber
nicht wichtig. Wichtig ist nur, dass du jetzt weißt, dass diese
Sehnsucht in deinem Herzen die Sehnsucht nach Deiner Seelenfamilie
ist.
Ich soll dir von ihnen ausrichten, dass sie dich sehr lieben und sich
schon auf ein Wiedersehen freuen. Sie haben mir ein Geschenk für dich
mitgegeben." Lisas Mund stand ihr wieder offen als sie zu Luka
hinsah. Er hielt ein wunderschönes, rosa-golden leuchtendes Licht in
den Händen. Es sah einfach überwältigend schön aus, so wundervoll,
dass sie es nur ansehen konnte. Sanft sprach Luka weiter: „Dieses
Licht ist das Geschenk deiner Familie, es ist ein Licht voller Liebe,
die Liebe deiner Familie, und sie wollen dir damit sagen, dass sie
dadurch immer mit dir verbunden sind und du mit ihnen, und dass du
niemals allein bist. Es wird den Schmerz in deinem Herzen heilen und es
anfüllen mit Liebe. Nimm das Licht, liebe Lisa, und lass es in dein
Herz fließen."
Lisa stand zögernd
auf, ging zu Ihrem Engel, und streckte freudestrahlend die Hände aus.
Er überreichte ihr das Licht, das langsam zu Lisa überfloss und sich
weiter, die Arme hoch, bis zu ihrem Herzen fortbewegte. Es verweilte
noch kurz und versank dann in ihrem Herzen. Lisa hatte genug Vertrauen,
um keine Angst zu haben und als sie dieses Licht in ihrem Herzen fühlen
konnte, war sie angefüllt mit dem wundervollsten Gefühl, das sie je
erlebt hatte. Sie schloss die Augen, denn sie war so überwältigt, dass
sie nur genießen konnte.
Nach einer Weile
blinzelte sie und schaute zu Luka. Der hatte sich nun in den schönsten
Engel verwandelt, den sie je gesehen hatte. Genaugenommen war ihr bis
heute noch kein anderer Engel begegnet, aber für sie war er der
schönste, strahlendste und farbenprächtigste Engel im ganzen
Universum. Er sah sie an, lächelte und umarmte sie mit seinen großen,
zarten Flügeln. Leise sprach er zu ihr, „Geliebtes Kind, ich werde
immer für dich da sein, bitte denk daran und vertraue darauf, dass ich
dir immer helfen werde, auch wenn du mich nicht sehen kannst. Aber du
wirst mich fühlen können, wenn du mich rufst und ich werde dich
unterstützen. Wir lieben dich!"
Lisa spürte, dass
es nun Zeit war, Abschied zu nehmen, und sah zu ihrem Engel hoch, „Danke,
dass du da warst, ich werde immer an dich denken und dich nie wieder
vergessen. Versprochen! Wir sehen uns in meinen Träumen." Langsam
verwandelte sich der Engel wieder in die wundervolle Lichtkugel und
schwebte immer höher dem Himmel entgegen.
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