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Das
Spiegelgesetz
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Das
Spiegelgesetz ist für mich die einfachste Möglichkeit
sich ohne fremde Hilfe weiterzuentwickeln und somit viele Steine
auf unserem Lebensweg zu überwinden. Es ist oft nicht einfach mit
vielen unserer Zeitgenossen klar zu kommen und noch schwieriger
ist es, sie zu akzeptieren und womöglich auch noch zu lieben nach
dem Motto: „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.“ Wie bitte
schön kann man jemanden gern haben, der uns das Leben schwer
macht? Sicher, jeder hat das Recht so sein zu dürfen, wie er eben
ist. Das wäre der erste Schritt – das Akzeptieren. Das heißt
aber noch lange nicht, dass wir uns das auch gefallen lassen
müssen bzw. dass wir das mit uns machen lassen müssen. Und hier
wären wir beim nächsten Schritt angelangt. Wieso ist dieser
Mensch so zu mir? Hier könnten wir natürlich jede Menge
Schuldzuweisungen finden, doch dies ist nicht der Weg. |
Viel
besser ist es, in sich selbst nach der Ursache zu suchen. Wie ich weiter
unten noch ausführlicher beschreiben werde, sind wir es immer selbst, die
unser Gegenüber geschaffen haben. Dies hört sich vielleicht etwas
eigenartig an, doch wissen wir, dass wir die eigenen Schöpfer unserer
Realität sind. Somit ist es auch verständlich, dass wir auch unsere
Lebenssituation, samt ihren positiven und negativen Seiten kreieren. Hier
könnte ich weit ausholen, doch wollen wir beim Spiegelgesetz bleiben. Wie
finde ich nun heraus, warum ich in dieser oder jener Situation gelandet
bin.
Als erstes sollten wir uns über Selbstliebe Gedanken machen. Viele
Menschen verwechseln Selbstliebe mit Egoismus. Doch hat das Eine nur wenig
mit dem anderen zu tun. Wer sich selbst liebt ist ein ausgeglichener,
friedliebender und absolut liebenswerter Mensch. Er lebt! Und zwar so, wie
es ihm gut tut und da er sich liebt, zieht er auch nur Umstände an, die
seiner Lebensart entsprechen, also Liebenswertes. Wenn wir uns selbst, mit
all unseren Stärken und Schwächen akzeptieren und lieben, und zwar
bedingungslos, dann senden wir auch keine negativen Energien aus, die nach
Resonanz suchen. Ich will das hier vereinfacht darstellen. Unsere Seele
ist zum Beispiel traurig, weil wir Teile von uns nicht lieben, viel
schlimmer, wir verachten sie. Dies ist uns zumeist gar nicht bewusst. Aus
diesem Grund gestalten wir uns unsere Realität dementsprechend, weil wir
folge dessen auch Glaubenssätze gespeichert haben, die uns gewissermaßen
zu vielen Handlungen „zwingen“. Häufig sind wir uns sogar bewusst,
dass wir nicht fair reagieren, doch wir können nicht anders, wir
wünschen uns sogar beim nächsten Mal anders zu handeln, doch wenn es
dann soweit ist, fallen wir wieder in die alte Rolle zurück. Hier sollten
wir anfangen zu beobachten und zu analysieren. Erst wenn wir einen
Glaubenssatz herausgefunden haben, können wir ihn loslassen, auflösen
und durch etwas Neues, Besseres ersetzen.
Wie
ist das mit Personen und Lebensumständen?
Warum
habe ich so und so reagiert? Was hat mich veranlasst, so zu reagieren?
Dies ist sehr wichtig! Wenn wir den Grund herausgefunden haben, sollten
wir uns damit längere Zeit befassen.
Ursache und Wirkung
Ein
jeder Gedanke, jedes Wort und jede Tat schaffen unsere Realität. Wir
senden damit Energie ins Universum, die sich formt und unseren Alltag
erschafft. Wir sind die Schöpfer unseres eigenen Lebens und somit für
alles verantwortlich, was uns widerfährt. Es liegt an uns, wie wir unser
Dasein gestalten. Es ist nicht unser Partner, nicht die Kollegen, nicht
unsere Eltern oder die Nachbarn, usw.
die an diesem „grässlichen Leben“ Schuld sind – nein, vielmehr sind
wir es selbst, die uns in diese Lage manövriert haben. Somit müssen wir
auf uns selbst wütend sein, denn wir denken, dass wir es uns nicht wert
sind, einen liebenden Partner zu haben,
nette Kollegen und einen erfüllenden Beruf, einen tollen Wagen und sogar
Wohlstand. Alle Dinge, die wir uns so sehr wünschen, sind auf Grund
irgendwelcher Glaubenssätze und Grundgedanken, die wir uns im Laufe
unseres Lebens zugelegt haben, weit weggerückt und doch so anders, als
wir uns das vorstellen. Es
ist nun so, dass wir uns in der Vergangenheit, wahrscheinlich entweder
durch eine eigene negative Erfahrung oder der Erziehung unserer Eltern
(die sich diesen Glaubenssatz genauso durch ein Erlebnis angeeignet
haben), eine gewisse Denkstruktur über eine gewisse Sache zugelegt haben.
Zum Beispiel ist eine jede Beziehung einer jungen Frau zum Scheitern
verurteilt. Es waren die Überzeugungen, die sie unbewusst hatte. Sie
dachte, sie würde nur geliebt, wenn sie schlank und immer hübsch
aussieht und Männer sowieso untreue Zeitgenossen seien. So zog sie auch
nur die Männer an, die an ihr rumnörgelten und aus ihr eine „Vorzeigefrau“
machen wollten und sie dann betrogen, mit der Begründung, sie sei nicht
schön genug.
Man
sieht also, dass sie durch ihre Gedanken ihre Realität erschaffen hat und
sich dadurch ihre Beziehungen selbst gestaltet hat.
Leider
ist es nicht immer so einfach, die eigenen Glaubenssätze zu durchschauen.
Dazu eignet sich das Spiegelgesetz. Aber...
Über
das Spiegelbild
Ein
Spiegelbild ist einer meiner vielen Gedanken in seiner sichtbaren,
verwirklichten Form (Christa K.)
Ein
jeder Gedanke bekommt seinen idealen Zeitpunkt, um sich zu verwirklichen.
Diese Verwirklichung kann in Form einer Person, einer Situation, eines
Gegenstandes, ja in einer jeden möglichen Offenbarung, stattfinden.
Auf
solche Gedanken, oder dann in Form von Eigenschaften, reagieren wir. Wir
sollten also dankbar sein, dass wir uns in anderen Personen erkennen
dürfen, damit wir unsere negativen Denkmuster aufgeben können und damit
für Neues und Positives Platz schaffen.
Eine
Seele ist von sich aus göttlich und vollkommen. Um sich zu erfahren
inkarnieren sie und schlüpfen in Körper, das Zuhause für die Zeit der
Inkarnation, um so die ideale Ausgangsbasis für alle Lernthemen zu
schaffen. Das höchste Bestreben einer Seele ist nun, in diesem Leben
wieder zur Vollkommenheit zurückzufinden, ja sie sehnt sich danach,
wieder in bedingungsloser Liebe verweilen zu dürfen. Dafür ist aber auch
die Selbstliebe erforderlich. Die Eigenschaften, die wir von anderen
Personen, Ereignissen, usw. gespiegelt bekommen, sind diejenigen, die
unsere Seele schmerzlich vermisst. Wenn uns also ein Verhalten einer
Person ärgert, stört, uns lästig ist, uns also aus unserem
Gleichgewicht bringt, dann ist das eine Eigenschaft, die uns fehlt, dieser
Wesenszug kommt in unserem Leben zu kurz, wir vernachlässigen sie. Zum
Beispiel ärgert sich eine Mutter ständig über ihre aufsässige,
dickköpfige Tochter, die immer das letzte Wort hat und sich so meistens
durchsetzt. Das Kind spiegelt ihr also, dass es der Mutter eindeutig an
Durchsetzungsvermögen fehlt. Erst wenn sie sich dessen bewusst wird, wird
es ihr gelingen für sich selbst zu kämpfen und dadurch wird sich auch
das Problem mit ihrer Tochter von allein auflösen.
So
sollten wir uns bewusst machen, dass nur wir es sind, die diese Reaktion
hervorrufen. Nur wir sehen in der Person ein Scheusal, nur wir finden eine
Situation schrecklich. Erst wenn wir dies akzeptieren und auch bereit
sind, daran zu arbeiten, wird sich unser Leben für immer verändern und
wir werden den Himmel auf Erden erleben.
Meistens,
nein, immer sind es wir selbst, die diese Erlebnisse gestalten. Denn: wir
weigern uns vehement, uns zu lieben. Warum sind wir es uns nicht wert, ein
erfülltes Leben genießen zu dürfen, dass wir vor Glück fast platzen
könnten? Weil wir irgendwann in unserem jetzigen, manchmal sogar in einem
früheren Leben, durch eine Erfahrung einen Glaubenssatz geschlossen
haben, den wir uns bis zum heutigen Zeitpunkt behalten haben. Dieser
Glaubenssatz wiederum beeinflusst unser Leben, oftmals nicht unbedingt im
positiven Sinn. In diesem Fall ist es durchaus von Vorteil, sich mit den
Gesetzen des Spiegelgesetzes zu befassen, wachsam durch das Leben zu gehen und auf
solche Spiegelungen zu achten.
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